Fernweh ist das Gegenteil von Homesick
Doch das Klima, Energieverbrauch, Feinstaub, die soziale Ungerechtigkeit, Frauenrechte, Todesstrafe, Malaria, giftige Krabbeltiere und der Verstand sprechen für Ferien am Ammersee




coracora am 12.Feb 19  |  Permalink
ein Jahr später
und dann kommt es doch anders. Flugscham verarbeiten durch Áutodiät, Fleischlosigkeit und Konsumverweigerung an anderen Orten....
Es muss jetzt einfach sein das ich mir JETZT die Welt anschaue, ich habs früher nicht gemacht und Maman konnte es dann später nicht mehr.

tilde-edition am 05.Jul 19  |  Permalink
Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon (Augustinus Aurelius)
Fliegen mit Willkür und sinnloser Häufigkeit ist ökologischer Vandalismus.
Dass man aber die Welt besser versteht, wenn man den eigenen Hinterhof verlässt, gilt unter Menschen, die sich über ihre Weltoffenheit definieren, als ausgemacht. Den kleinen schmutzigen Reisen mit dem Flugzeug kann man dabei getrost Adieu sagen. Aber die großen, ausdauernden Fernreisen .... Das Austauschjahr in Kapstadt; einmal die geheimnisvolle Kühle des tiefdunklen Bambushains Arashiyama spüren, weil man davon seit Grundschultagen geträumt hat; wie am indischen Holi-Fest im Farbenrausch soziale Gräben überwunden und bestehende Beziehungen erneuert werden selbst mitbekommen: ja! Das ist Menschbildung, das ist Entwicklung des "ganzen" Menschen, Bildung für Kopf, Herz und Hand.

Bianka