Dienstag, 10. Dezember 2019
Abschied
Warst du schon bereit für die letzte Überfahrt?
Vorrausgepaddelt klingt zu lächerlich, auch wenn die Vorstellung sehr schön wäre, wir würden uns alle am großen Fluss wiedersehen und der unendliche Knoten uns alle weiter verbinden.



Donnerstag, 13. April 2017
Erinnerungen mit Wortspiel 4.0
2016.08.19, 14:39

Scham mit Charme
Ärger über Angriff der besserwissenden Kopfdenker
im Körperseminar SV verwirrt ihn und mich
Mach mich nervös und ich sehe ich beruhige mich
wenn ich den Ball zurückspiele
Check der Lebensgeister und Körperfunktionen
Check was will und brauch ich wieviel muss ich wissen
Der richtige Punkt ist öfter mal früher einen Punkt machen
(und geduldig aussprechen lassen? ist das wirklich immer so wichtig oder hat reingrätschen auch seinen Charme und Sinn außer im Amt…)
Kurze knappe Sätze lieber wissend und weise Schweigen
Impro gesucht
Wenn ich dazu käme ganz anders zu sein
Mantra ich kann sie alle haben = ist umwerfend sexy
Norbert rutscht vom Stuhl
ein starker Auftritt
Gut achten
Poetisches Lyrik Kabinett



Mittwoch, 12. April 2017
Das Wasser hat dich nicht getragen
connected - in Erinnerung an Malina



Freitag, 17. März 2017
Nein du bist nicht kompliziert Paps
Ich versteh dich ganz gut, du bist offen und sozial gut verträglich, wenn auch manchmal arg umständlich genau. Was ja auch gut ist manchmal. Ich glaube da ging es bei der Frage deiner Frau, in diesem Fall eher um Gefühle und Paarbeziehung als um normales (:-))Verhalten? Ich fand sie schwieriger zu verstehen, gerade in Beziehung, aber das gehört nicht hierher. Sind Männer und Frauen nicht nachweislich verschiedene Spezies von verschiedenen Planeten mit unterschiedlicher Kommunikationsstrategie?? Gegenbeispiel wäre ja jetzt bewiesen, so wie wir gerade in der Sonne sitzen. Aber das ist einfach eine andere Beziehung. Ach ist das kompliziert....



Ich will dich anrufen
Du bist nicht mehr da
Es dauert Augenblicke
Da wird es klar

Der Sonnenuntergang verschwimmt
Der Weg flirrend Tränen
Dumpfe Leere freier Fall
ein Moment verschwimmt



Montag, 2. Februar 2015
Da ist eigentlich noch nichts, 1958 Mittlerer Ring



da war noch nichts
da kam etwas an
da war es klein
da war es schwierig
da war es schön
da war viel
da war wenig
da war es groß
da waren es viel mehr
da passiert etwas
da ist etwas
da bleibt etwas

zum Beispiel 1958 1968 1974 19986 1995 1997 2001 2015

Papa
ein schöner Sonntag war das gewesen
schöne Geschichten und schöne Autos



Samstag, 26. Juli 2014
Meermond erinnert mich
Dein Bericht hat mich heute Morgen an unsere prägnanteste Erfahrung mit kranken Kindern erinnert. Sie liegt nun schon einige Jahre zurück. Mein Sohn war mit 10 Monaten an einer Gehirnentzündung erkrankt. Die Ärzte haben Schulmedizinisch wirklich alles versucht, meinten jedoch nach der ersten Diagnostik bei so einem fiesen Virus kann man "nichts" machen. Vorsichtshalber gaben sie ihm am ersten Tag so ziemlich was der Medizinschrank hergab. Wir mussten mit ansehen wie sehr schnell nichts mehr (bei Kind und Medizin) funktionierte. Apathie, Krämpfe, Keine Temperatur, keine Gehirnfunktion, er war blind und zeigt kaum mehr Reaktion. Infusionen, Kabel, Röntgen.....ach das erspar ich uns im Einzelnen... Die Ärzte waren hilflos und folgten ihren Standardprozeduren. Als Halbwissende stellte ich so manche Frage, auch manches in Frage. Ich habe selbst in der Klinik gearbeitet und weiß Zynismus hilft sich gegen unangenehme Gefühle zu schützen, als Mutter in dieser Situation war ich jedoch manchmal wirklich geschockt was ich zu hören bekam. Fast schon traumatisiert hat mich. als eine Untersuchung einen epileptischen Anfall auslöste und der Arzt zu dem Rudel, das immer um ihn rum wieselte sagt: „na wenigstens bewegt er sich jetzt wieder“. Unser Gefühl war, das uns der Klinikalltag schadet und nicht hilft. Aber den Mut zu haben und den Entschluss zu fassen, die Klinik auf eigene Verantwortung zu verlassen war schwer. Ich glaubte vorher nicht so recht an Homöopathie („...da können sie ja gleich den Pfarrer holen“ sprach der Oberarzt und meinte kurz später auch „ besser sie holen ihn mal bevor es zu spät ist“). Als bei der Gabe von Belladonna innerhalb einer Stunde eine starke Verbesserung eintrat war ich jedenfalls erst mal überzeugt. Neben Ruhe und Mitgefühl ausstrahlenden Heilpraktikerin gab es noch eine einzigartige Kinderärztin und Physiotherapeutin, die uns anfangs mehrmals täglich. zu Hause besuchen (auf eigenen Wunsch und ohne etwas zu verlangen). Unser Kind ist nach vielen Auf und Ab nach einem gutem Jahr gesund geworden. Zweimal wurden uns noch Operationen vorgeschlagen (z.B. eine Augengeradestellung) die durch Abwarten unnötig wurden. Die Ärzte bezeichneten es als ein Wunder das er (trotz so mancher fragwürdiger Behandlung?) gesund und nicht schwerstbehindert geworden ist. So was gibt es eigentlich gar nicht bei dieser Schwere der Krankheit. Er hat von uns viel Zeit bekommen und hat sich zu einem wunderbaren, intelligenten und sehr empathischen Menschen entwickelt. Zum Glück (Da waren sich alle Ärzte einig) war er bis dahin, weil ich so stur war und er das zweite Kind, im Gegensatz zu seiner Schwester, noch nicht geimpft. Ich wollte warten bis er ein Jahr alt ist. So hatte sein Immunsystem die volle Kraft zu kämpfen. Bis heute, er ist 12, hat ihn kein Arzt impfen wollen. Nicht mal bei wilden Stürzen mit „Tetanusgefahr“. Beruflich höre ich da immer wieder etwas ganz anderes. Durch die Unterstützung von ganz vielen lieben Menschen die uns mittunter auch auf ungewöhnliche Art und Weise Kraft und Energie geschenkt haben, konnten wir diese Zeit, die auch für unsere damals fünfjährigen Tochter ein großer Einschnitt war, überstehen. Im Nachhinein ist diese Zeit, sogar ein besonderes Geschenk.



Montag, 7. Juli 2014
Idylanisch
expecting rain



Donnerstag, 3. Juli 2014
Bob Dylans Musik ist der Soundtrack meiner Kindheit ....ein wunderschönes Konzert zusammen mit meinem Paps



Donnerstag, 20. März 2014
oh happy day