Freitag, 31. Juli 2015
Einschlafsprung
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0 Schlafsprung



Donnerstag, 4. Juni 2015
Eine grunzzufriedene Feministin
Eine grunzzufriedene Feministin
Von Frida Thurm



4. Juni 2015, 7:05 Uhr Zeit
Her mit dem Champagner! Denn es gibt tatsächlich eine Feministin, die von allen geliebt wird. Miss Piggy bekommt heute, nach mehr als 40 Dienstjahren in der Muppet Show, den Sackler Center First Award des Brooklyn Museums. Sie wird damit als Wegbereiterin des Feminismus geehrt, wie zuvor die Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison, die Regisseurin Julie Taymor oder Sandra Day O’Connor, die erste Richterin am Obersten Gerichtshof der USA. Miss Piggy habe "Temperament, Entschlossenheit und Mumm" bewiesen und Millionen von Frauen gelehrt, Hürden zu überwinden, begründet das Museum seine Wahl. "Moi is thrilled" ließ die Lady übermitteln.
Jetzt könnte man meinen, es sei kein gutes Zeichen für den Zustand des Feminismus, wenn seine derzeit würdigste Vertreterin eine Schweinepuppe mit Perlenohrringen und blonder Perücke ist, die noch dazu von einem Mann bewegt wird. Doch wir denken da sehr modern, und finden: Miss Piggy ist fleischgewordener Feminismus, denn auch im Sinne der Gleichberechtigung zeigt sie, dass nicht nur Männer Schweine sind.
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Piggy ist eine Frau, die weiß, was sie will, und sich nicht davon abbringen lässt. Dazu zählen Karriere und schöne Klunker genauso wie ihr bürgerlicher Traum von der Ehe mit Kermit und den gemeinsamen Kindern. "Die Erziehungsarbeit", sagt sie, "würden wir uns natürlich teilen."
Miss Piggy liebt Sex. Oder zumindest was in der Obenrum-Welt der Muppets untenrum so möglich ist: Verbal-Libido, Küsse und ein umwerfendes Temperament. Ob Miss Piggy weiß, dass "sexpositiver Feminismus" aktuelle Debatten anheizt, ist dabei eigentlich egal, denn sie könnte ihn selbst erfunden haben.
Man kann sagen: Piggy ist grunzzufrieden mit ihrem Körper und lässt sich von Body Shaming und Magermodels nicht beeindrucken: "Stil gibt es in allen Größen. Je größer du bist, desto mehr Stil hast du." Wobei sie dennoch auch Ratschläge für Diäten gibt: "Iss nicht mehr, als du heben kannst."
Miss Piggy ist nicht perfekt, und es ist ihr egal. Sie ist egoistisch, selbstverliebt und manchmal auch aggressiv. "Schönheit liegt im Auge des Betrachters", sagt sie, und hilft mit einem ruppigen Hieb gerne dabei, die ihre zu erkennen.
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Mit eben dieser Leidenschaft hat sie sich von einer Nebenrolle zur einzigen weiblichen Hauptrolle bei den Muppets vorgekämpft. Feministin dürfe man sie gerne nennen, sagt Piggy, Hauptsache ihr Name stehe ganz oben auf den Filmplakaten. So funktioniert das Schweinesystem des erfolgreichen Feminismus!
"Liebt euch selbst, dann liebt euch die Welt" rät Miss Piggy. "Und wenn ihr euch nicht selbst lieben könnt, dann fangt erst mal bei mir an und arbeitet euch langsam vor." Eine Frau muss kein Schwein sein, um in dieser Welt etwas zu erreichen. Aber es hilft, eine coole Sau zu sein.
2,3 Tsd.



Mittwoch, 22. April 2015
Tarieren
Veränderungen der ungebundenen Bewegungen
Verweilen im unverbindlichen Verharren
Verfreiheiten oder fixieren der Verbindungen
Verbinden ungebunden mäandernd
Verhaushalten kontra konfrontierendes Aushalten
Verheilen differgent stringenter Verwunderungen

Freundschaftlich verfremdete Erzählung
Binde dich bezwinge dich bin ich bin dich bin sein bi
Austarieren, Austarieren, Austariert



Donnerstag, 19. Februar 2015
vom Küchentisch aus
blick ich auf die Straße
Ich erzähl N. davon was ich so seh
sie sagt das sollte man mal veröffentlichen
N weiss ja nicht das ich einen blogge
und hat damit eigentlich Anstoß zu einer neuen Geschichtenreihe gegeben
die nun nur noch geschrieben werden muss,
N hab ich auf As Band Fest kennen gelernt
Abbruchhausstimmung Feuertonne Schrottautos
100 Übungsräume, NDW Punkkonzert, wie früher
N macht irgendwas mit Gallileo, muss ich noch T erzählen
also die N war mir schnell sympathisch
von "hast du Kinder?" und was machst du so
zu ihren unfairen Beziehungen und trägen Männergeschichten
sind wir gleich in die Weltpolitik und
gesellschaftskritische Tiefengespräche abgedriftet.Hab mich gefreut sie kennengelernt zu haben, hätte man früher gesagt
Nacherzählt, da der Orginalbeitrag von 2012 ....verschwunden ist. Vielleicht ein Blogeinbrecher?



Montag, 16. Februar 2015
Zum Geburtstag für R.
Araber wissen angeblich oft nicht wann sie geboren wurden, erzählt Rafik Schami.
Irgendwann Anfang/ Mitte April, aber wir haben dich erst im Juni anmelden können, wegen der Aprikosenernte und so, deshalb ist dein Geburtstag im Juni, erzählt ihm seine Mutter, da ist er schon 50 Jahre...oder so.
Es ist nicht wichtig wie einen Bahnhofsvorsteher den Zugfahrplan weiß, zu wissen wann und unter welchem Stern usw. wir geboren wurden. Und uns pünktlich älter zu fühlen.
Es ist gut zu spüren wie alt oder wie jung, wie lebendig und unternehmungslustig wir uns in dem einen oder anderen Moment unsers Lebens fühlen. Mein ich doch auch.
Deshalb kann man viel feiern, es gibt immer einen Grund alte Freunde zu besuchen oder neue zu finden. Oder in den Alten etwas Neues zu finden.



Mittwoch, 4. Februar 2015
Machen scharfe Sachen wild oder umgekehrt?
Je mehr Testosteron, desto schärfer isst der Mann
Ein hoher Testosteronspiegel führt bei Männern laut einer Studie zu einem stärkeren Verlangen nach scharfen Speisen. Forscher im französischen Grenoble untersuchten bei ihrer Studie, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Physiology and Behavior" erscheint, einen Zusammenhang zwischen dem männlichen Sexualhormon und der Vorliebe für scharfes Essen.
Die Wissenschaftler untersuchten dies an 114 männlichen Probanden aus Grenoble im Alter zwischen 18 und 44 Jahren. Unter dem Vorwand, sie würden für ein Unternehmen eine Verköstigung organisieren, servierten sie den Männern einen Teller Püree und stellten jeweils 50 Dosen Tabasco-Chilisauce und 80 Dosen Salz dazu. Zuvor hatten sie den Probanden eine Speichelprobe entnommen, um deren Testosteronspiegel zu messen.
Die Teilnehmer konnten selbst entscheiden, wie sie ihr Püree würzten. Nach dem Essen sollten sie die Speise bewerten und angeben, ob sie nach ihrem Geschmack beispielsweise salzig, scharf, mehlig oder cremig war. Die Auswertung ergab zum einen, dass diejenigen Männer mit einem hohen Testosteronspiegel besonders viel Tabasco in ihr Essen mischten. Einen Zusammenhang zwischen der Zugabe von Salz und dem Testosteronspiegel konnten die Forscher dagegen nicht feststellen.
Der Sozialpsychologe Laurent Bègue von der Universität Pierre Mendès-France sagte, die Untersuchung bestätige andere Arbeiten, denen zufolge es einen Zusammenhang zwischen dem Testosteronspiegel und der finanziellen, sexuellen und verhaltensmäßigen Risikobereitschaft gibt. "Hier wird der Zusammenhang bei der geschmacklichen Risikobereitschaft angewandt", sagte er.
Das Hormon stärke das Verlangen nach Empfindungen, sagte Bègue. Menschen mit viel Testosteron gingen in vielen Bereichen ein höheres Risiko ein. "Es ist auch möglich, dass der regelmäßige Verzehr von scharfen Speisen den Testosteronspiegel erhöht", fügte der Forscher hinzu. "Aber das wurde bislang erst bei Nagetieren festgestellt."
Das Sexualhormon Testosteron wurde bereits in 85.000 Studien untersucht. Der US-Wissenschaftler James Dabbs nannte es das Hormon "der Helden, der Gauner und der Liebhaber".



Montag, 2. Februar 2015
Da ist eigentlich noch nichts, 1958 Mittlerer Ring



da war noch nichts
da kam etwas an
da war es klein
da war es schwierig
da war es schön
da war viel
da war wenig
da war es groß
da waren es viel mehr
da passiert etwas
da ist etwas
da bleibt etwas

zum Beispiel 1958 1968 1974 19986 1995 1997 2001 2015

Papa
ein schöner Sonntag war das gewesen
schöne Geschichten und schöne Autos



Sonntag, 25. Januar 2015
Saraswati
Die Geschichte der temperamentvollen Flussgöttin Saraswati wird im Hinduismus, sowie im Buddhismus erzählt.
Weisheit, Redegewandtheit, Wissenschaft und Kunst liegen in ihren vier Händen. Sie angelt sich an meinem Fluss der Erkenntnis, die aus dem morastigen Teich der Unwissenheit gewachsene Lotusblüte. Der Schwan als Gefährt ihres Gemahles Brahma, des Gelehrten, versinnbildlicht die Unterscheidungskraft.
Unterscheiden von Hochmut des Wissens und Mangel an Zutrauen in die eigene Erkenntnisfähigkeit...?