Sonntag, 25. Januar 2015
Saraswati
Die Geschichte der temperamentvollen Flussgöttin Saraswati wird im Hinduismus, sowie im Buddhismus erzählt.
Weisheit, Redegewandtheit, Wissenschaft und Kunst liegen in ihren vier Händen. Sie angelt sich an meinem Fluss der Erkenntnis, die aus dem morastigen Teich der Unwissenheit gewachsene Lotusblüte. Der Schwan als Gefährt ihres Gemahles Brahma, des Gelehrten, versinnbildlicht die Unterscheidungskraft.
Unterscheiden von Hochmut des Wissens und Mangel an Zutrauen in die eigene Erkenntnisfähigkeit...?

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Samstag, 17. Januar 2015
My beloved Monster....Ansichtssache
https://www.youtube.com/watch?v=eIvoXbPTILQ

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P.S. Positiv Sinking
P.S: Post Skriptum
P.S: Positive Sinking

Da dreh ich mich und denk grad noch, es ist eine Kunst verantwortungsvoll mit seiner, meiner, ihrer beschränkten Lebenszeit umgehen, so leben mit
Liebe Mitgefühl Wertschätzung Authentizität Leidensfähigkeit
Ach ja all die guten buddhistischen christlichen Werte, das kann ich mal persönlich auf mich und andere beziehen, ach dazu muss es mir aber auch gut gehen, gut für sich sorgen, klar sein,
unschuldig sein, mir das Leben selbst zu versauen, im Besten Sinn
sich die Zeit nehmen erlauben
Das Ewige Müssen muss doch nicht sein, drücken hetzten verschieben aufgeben
Woraus bezieht man das gute Lebensgefühl da denk ich doch nicht dran jetzt
im Nachhinein sagen viele ja jetzt nicht Geld und Arbeit, ist es, klar was ich hätte mehr tun sollen
Beziehungen, Erlebnisse, Erleben, Kleinigkeit oft. Das wär’s gewesen, blöd jetzt sterb ich grad, zu spät.
Pearls and Diamonds Highlights of Living, Flows and Peaks
Wann bin ich zufrieden, denk ich dann, was ist denn so gut für mich
Zufrieden bin ich beim Produzieren oft sinnloser Sachen
Gutes Essen ausgenommen, das ist ja nicht sinnlos
Warum immer sinnvoll statt sinnlos. Sinnvoll sinnlos Spielen mit allen Sinnen spinnen.
Tanz halt mal wieder, triff deinen inneren Punk mal wieder, der mag auch den Hippie in dir und nimm von beiden das Beste, denk ich gestern und schwing den alten Pogo. Da treff ich einen schönen smarten charmanten Mann der sich bewegen kann. Der ist bestimmt schwul denk ich mir, weil er so nett ist und dann auch noch zu mir. So was gibt’s ja gar nicht. Und die Augenblicke blitzen. Und dann ist da Was und ist schon wieder vorbei und war schön. Beweglich und frei sein, da wird’s kurz klarer.
Wie komm ich jetzt auf Künstler, nehmen sich den ganzen Tag und eher noch die Nacht, Zeit wofür.
Darf man das, wie erlaubt man sich so eine revoluzzerische Freiheit. Worauf verzichtet das Kunst Ich?
Wärme Sicherheit Konsum Armer Künstler Reicher Künstler Erfolg und Ruhm Wenig Komfortzone…
Mandala malende musizierende Lamas, brauende kalligraphierende Mönche, gärtnernde Nonnen.
Eine Sehnsucht nach der sich gegenseitig ergänzenden und unterstützenden friedlichen ruhigen Gemeinschaft.
Phantastereien Privates Politisch Realitäten Gesellschaft Soziales
Literaten Journalisten bildende Künstler, Musiker. Unser Kontrollkollektiv unser Überich.
Ihr Job ist es Das und Alles und noch mehr dahinter im Weltgeschehen, Welten All,
zu überdenken überhöhen übertreiben überspitzen.
Die unbequemen Gedanken, die überlaufenden Gefühle, das ungebührliche Verhalten
Machen fassbar Unfassbares Zeigen Zugeständnisse lenken unsere Gedanken durch ihre Ideenausdrücke
Trommeln zusammen entdecken unterhaltsam ernsthaft nervig kritisch betroffen spaßig komisch humorvoll
Nehmen es uns ab, selbst alles zu denken Was davon kann ich selbst tun, wozu das gut ist keine Frage.
Teilen entlasten sublimieren wach machen klar wehrhaft sicher unabhängig
Unendlicher Gedankenstrom malt sich durch mein Hirn, ruhelos lautstark unermüdlich. So ist das was mir in zwei Minuten so alles am Morgen durch den Kopf weht.
Positiv sink ich in meine Kissen zurück und schlaf noch eine Runde….

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Freitag, 16. Januar 2015
Musenkuss
Zugehört
Angeschaut
Mitgefühlt
Quergelesen
Nachgedacht
Hingeschrieben
Mitgemacht
Freigejammert
Umgedacht
Hingeträumt
Angemalt
Mitgesungen
Drangehängt
Eingesät
Selbstgemacht
Neuerfunden
Zamgereimt
Abgeschickt
Ongemacht

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Freitag, 7. November 2014
Was sagen sie denn dazu?
Konformität spielt im menschlichen Sozialverhalten eine zentrale Rolle. Sagte Haun. Sie grenzt verschiedene Gruppen voneinander ab und hilft ihnen dabei, ihre Aktivitäten zu koordinieren. Damit fördert und stabilisiert sie Gruppen – was gut sein kann, aber natürlich auch Gefahren in sich birgt.

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Mittwoch, 5. November 2014
Pelin palim
Pelin Özer
kämpft und tanzt mit dem Reim.
Liebe auf den ersten Wortblick
Schwarze Bleiche roter Mund
Wumms
in der Sprache und im Blick
Ich verstehe Nichts, Limbisches Alles
In Istanbul
würde ich auch gern wieder sein.

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Montag, 3. November 2014
Zeichen Zeichnen
Zeichnen als Erkenntnis 101013


Für Fridhelm eine Klein e Erinnerung an einen akademischen Kunstumtriebigen:

Keks und Rotwein geben körperlicher Schönheit
ein Wunschbild der Schrottelemente
Universitärer Kulturaufbruch mit
Überbegriffen der Selbstbesprechung
Übergriffigkeit zwischen
Kunstwelten und Analyse der Soziopsychischen Befindlichkeiten

Andere Gedenkschattierungen aus dieser Jahre Zeit
90er Beuys Schüler Schneider? brachte Rose und Trichter und Richter ins Hirn
φαινόμενον Sichtbares
Sie waren eine Erscheinung
aus der phänomenal phänomenologischen Sicht

Gedankensplitternotate:

Pause machende Linienzieher
lagern ab die liederliche Lakonie
auf Projektionsflächen produktiver Phantasie
entstehende Skizzenströme landen auf Deponie

Effektive Werksförderpraxis im
Erkenntnisproduktionsrythmus der
Vorstellungsinstrumente:

Raffend, sensuell spürend, brechend, expressiv gestreut habend,
Rauschen filternd, oszillierend,
radierend, chaotisierend strukturierend...
Hirn und Hand koordinierend

Erleben der Sichtbarkeit des musisch szenischen
Eros der epistemischen Energien

Spielregelbruchrezepte sichern sicher sichern
Sickernde falsch herum wirkende Prozessprotokollierung

Ausdrucksprinzipienmehrwert
Cita dell sole
Crux
Cost and value of loving

Bildgebende Verfahrenstechniken
Materialisierende Methoden zeigen Zeichen

Nichts zeigen nur machen
Nicht wollen nur schaffen
Nichts zeigen ohne Begriffe für die Essenz

des absolut neu Gesehenen

Einordnung

des noch nie dagewesen
des nicht erkennbaren
des Abildes


der eingeklemmten Zeit
der eingerasteten Wahrnehmung
der kommunikablen Lesbarkeit


kein natürlicher Reflex lässt uns

linienzeichnend spiegeln und ahnen #
bildromantische Texte schreiben#
eine Sprache eine Melodie aufzeichnen


zeigen was innen ist
zeigen was außen ist
zeigen was unabsichtlich ist
zeigen was uns aus zeichnet
.
Nun doch gibt es ein uns auszeichnendes Ende
.


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Samstag, 26. Juli 2014
Meermond erinnert mich
Dein Bericht hat mich heute Morgen an unsere prägnanteste Erfahrung mit kranken Kindern erinnert. Sie liegt nun schon einige Jahre zurück. Mein Sohn war mit 10 Monaten an einer Gehirnentzündung erkrankt. Die Ärzte haben Schulmedizinisch wirklich alles versucht, meinten jedoch nach der ersten Diagnostik bei so einem fiesen Virus kann man "nichts" machen. Vorsichtshalber gaben sie ihm am ersten Tag so ziemlich was der Medizinschrank hergab. Wir mussten mit ansehen wie sehr schnell nichts mehr (bei Kind und Medizin) funktionierte. Apathie, Krämpfe, Keine Temperatur, keine Gehirnfunktion, er war blind und zeigt kaum mehr Reaktion. Infusionen, Kabel, Röntgen.....ach das erspar ich uns im Einzelnen... Die Ärzte waren hilflos und folgten ihren Standardprozeduren. Als Halbwissende stellte ich so manche Frage, auch manches in Frage. Ich habe selbst in der Klinik gearbeitet und weiß Zynismus hilft sich gegen unangenehme Gefühle zu schützen, als Mutter in dieser Situation war ich jedoch manchmal wirklich geschockt was ich zu hören bekam. Fast schon traumatisiert hat mich. als eine Untersuchung einen epileptischen Anfall auslöste und der Arzt zu dem Rudel, das immer um ihn rum wieselte sagt: „na wenigstens bewegt er sich jetzt wieder“. Unser Gefühl war, das uns der Klinikalltag schadet und nicht hilft. Aber den Mut zu haben und den Entschluss zu fassen, die Klinik auf eigene Verantwortung zu verlassen war schwer. Ich glaubte vorher nicht so recht an Homöopathie („...da können sie ja gleich den Pfarrer holen“ sprach der Oberarzt und meinte kurz später auch „ besser sie holen ihn mal bevor es zu spät ist“). Als bei der Gabe von Belladonna innerhalb einer Stunde eine starke Verbesserung eintrat war ich jedenfalls erst mal überzeugt. Neben Ruhe und Mitgefühl ausstrahlenden Heilpraktikerin gab es noch eine einzigartige Kinderärztin und Physiotherapeutin, die uns anfangs mehrmals täglich. zu Hause besuchen (auf eigenen Wunsch und ohne etwas zu verlangen). Unser Kind ist nach vielen Auf und Ab nach einem gutem Jahr gesund geworden. Zweimal wurden uns noch Operationen vorgeschlagen (z.B. eine Augengeradestellung) die durch Abwarten unnötig wurden. Die Ärzte bezeichneten es als ein Wunder das er (trotz so mancher fragwürdiger Behandlung?) gesund und nicht schwerstbehindert geworden ist. So was gibt es eigentlich gar nicht bei dieser Schwere der Krankheit. Er hat von uns viel Zeit bekommen und hat sich zu einem wunderbaren, intelligenten und sehr empathischen Menschen entwickelt. Zum Glück (Da waren sich alle Ärzte einig) war er bis dahin, weil ich so stur war und er das zweite Kind, im Gegensatz zu seiner Schwester, noch nicht geimpft. Ich wollte warten bis er ein Jahr alt ist. So hatte sein Immunsystem die volle Kraft zu kämpfen. Bis heute, er ist 12, hat ihn kein Arzt impfen wollen. Nicht mal bei wilden Stürzen mit „Tetanusgefahr“. Beruflich höre ich da immer wieder etwas ganz anderes. Durch die Unterstützung von ganz vielen lieben Menschen die uns mittunter auch auf ungewöhnliche Art und Weise Kraft und Energie geschenkt haben, konnten wir diese Zeit, die auch für unsere damals fünfjährigen Tochter ein großer Einschnitt war, überstehen. Im Nachhinein ist diese Zeit, sogar ein besonderes Geschenk.

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Freitag, 18. Juli 2014
Erinnere dich
Fanny Jimenez Die Welt, 18.7.14 Axel Springer SE 2014. Alle Rechte vorbehalten


Die Erinnerung beginnt erst im dritten Lebensjahr
Wer glaubt, sich an Kindheitserlebnisse vor dem dritten Geburtstag erinnern zu können, irrt. Denn das autobiografische Gedächtnis funktioniert erst, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind.
Mit Kindheitserinnerungen ist das so eine Sache. Man kann sich nie wirklich sicher sein, dass das, woran man sich da zu erinnern glaubt, wirklich stattgefunden hat – und ob es wirklich eine eigene Erinnerung ist.
Meine erste Erinnerung zum Beispiel ist die, dass mir ein Luftballon davonfliegt, ein mit Helium gefüllter. Ich kann mich erinnern, wie sich die Schnur von meiner Hand löst und ich ihm entsetzt hinterher sehe, dem rosa Ballon mit Hasenohren.
Kürzlich aber habe ich mich gefragt, woher ich das eigentlich weiß. Dabei kam heraus: Niemand sonst in meiner Familie kann sich daran erinnern, aber es gibt ein Foto von mir und einem Hasenballon. Darauf bin ich drei und halte ihn fest.
Ohne Ich-Verständnis keine Kindheitserinnerung
Gedächtnisforscher gehen davon aus, dass es vor dem dritten Lebensjahr keine autobiografischen Erinnerungen geben kann. Denn erst müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein: Das Netzwerk von Nervenzellen im Gehirn muss so ausgebildet sein, dass Geschehenes in vielen Arealen gleichzeitig verarbeitet werden kann.

Gedächtnis
Die Festplatte für das Gehirn
Außerdem muss die Fähigkeit zu sprechen und sprachlich zu denken vorhanden sein, und ein Minimum an Selbstbewusstsein: Denn ohne zu wissen, wer man ist, kann man Erinnerungen nicht als zu sich zugehörig speichern. Das alles ist erst um das dritte Lebensjahr herum soweit entwickelt, dass das autobiografische Gedächtnis seinen Dienst aufnehmen kann.
Erinnerungen verändern sich bei jedem Abruf
Aber auch wenn meine vermeintlich früheste Erinnerung dieses Kriterium erfüllt, besonders klar und deutlich erscheint sie mir nun gerade nicht. Und deshalb bin ich mir auch nicht besonders sicher, ob es überhaupt eine ist. Manchmal nämlich hat das Gehirn Schwierigkeiten, Erzählungen anderer, zum Beispiel die der Eltern und Geschwister, von echten Erinnerungen zu trennen.
Manchmal verwechselt es auch Gedanken über die eigene Kindheit, Überlegungen, wie Dinge hätten sein können oder hätten sein sollen, mit echten Erinnerungen.
Und außerdem verändert sich jede Erinnerung, jedes Mal, wenn sie abgerufen wird, ein kleines bisschen. Sie wird aktualisiert, sozusagen. Vielleicht also gab es meine erste Erinnerung nie. Vielleicht hat mein Gehirn das Foto mit dem Hasenballon einfach nur etwas zu ernst genommen.

Anmerkungen:
Diese „Fehlfunktion“ kann gut genutzt werden: “ Es ist nie zu spät sich an eine glückliche Kindheit zu erinnern…
Hat die Autorin dieses Artikels schon mal mit selbstbewussten zweijährigen Kindern zu tun gehabt???
Außerdem gilt dieses “als wahr genommene falsch“ Abspeichern ja nicht nur für frühe Erinnerungen.

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