Donnerstag, 4. Juni 2015
Früher gab es öffentliche Hinrichtungen, jetzt gibts Castingshows
Kolumne von Margarete Stokowski aus der TAZ Mai 2015

Ein Laster voller Mädchenkotze


Okay. Wenn „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM) jetzt eh schon Thema ist, können wir hier auch noch mal drüber reden. Es gab also eine Bombendrohung im Finale der Sendung, die Halle wurde geräumt, die Show wird nachgeholt. So weit, so gar nicht gut. Natürlich. Es wäre schrecklich gewesen, wenn es da eine Bombe gegeben hätte.

GNTM war schon Thema, weil eine neue Studie besagt, dass die Sendung einen starken Einfluss auf Essstörungen hat. Der Psychiater Manfred Lütz hat GNTM daher „mörderisch“ genannt, man nehme dort „eiskalt den Tod junger Mädchen in Kauf“. ProSieben schickte eine Unterlassungserklärung, Lütz unterschrieb nicht.
Die neue Studie ist nicht die erste ihrer Art. Dass Castingsendungen das Körpergefühl und Schönheitsempfinden von Jugendlichen beeinflussen, ist belegt. Jetzt wird von der Kommission für Jugendmedienschutz doch noch mal geprüft, ob GNTM jugendgefährdend ist.

Ich hab das auch mal geprüft. Stelle gerne meine Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung, bitte schön: Ja, verdammt, natürlich macht GNTM nicht nur krank, es ist auch krank.
Eine perverse Maschine

Die Sendung ist eine perverse, niederträchtige, menschenverachtende Geldmaschine, die kapitalistische Krönung von Sexismus und Neoliberalismus in Form von Frauendressur mit Product Placement, und eine überraschungsarme Aneinanderreihung von Erniedrigungen, bei der junge Menschen dafür ausgezeichnet werden, dass sie geile Gene haben und sich den Regeln der Jury unterwerfen, weil man als Model halt auch einfach mal machen muss, was der Kunde will.

Der verfickte Kunde aber, der wartet auf die allermeisten Mädchen, die GNTM gucken, überhaupt nicht. Die Ausrede, die Show spiegele nur die harten Arbeitsbedingungen der Modewelt, kackt ab. GNTM ist keine Infobroschüre des Berufsinformationszentrums; es ist das meinungsbildende TV-Format einer ganzen Generation. In den letzten Jahren haben sich über 135.000 Menschen beworben, um in der Sendung mitzumachen. Die aktuelle Staffel ist die zehnte: 18-Jährige, die da heute mitmachen, gucken das mitunter, seit sie acht waren.

Da fällt auch der Witz weg, wenn man behauptet, die würden das alles freiwillig machen. Ja, natürlich. Denen wird das ins Hirn getrichtert, seit sie geradeaus gucken können. Klar denken die irgendwann, sie müssten sich ihre Daseinsberechtigung erhungern, erlächeln und erposen.

„Ich hab ein hübsches Gesicht gesehen“, sagt Wolfgang Joop in der ersten Folge der aktuellen Staffel, „aber darunter waren fette Beinchen.“ Dann Werbung: „Mit dem neuen [Produkt] kannst auch du bis zu zweimal mehr abnehmen!“
Eine eitrige Beule, die weg muss

Natürlich ist GNTM nur der Auswuchs einer kranken Gesellschaft, aber das kann keine Rechtfertigung sein; „Auswuchs“ bedeutet hier eine eitrige Beule, die man schnell entfernen sollte, nur halt nicht per Bombe.

Es ist auch nicht so, dass Heidi Klum das personifizierte Böse ist. Klum ist eine, die mit einem kranken System sehr viel Geld verdient. Sie wegen der quiekenden Stimme blöd zu finden, ist diskursmäßig keine Glanzleistung. Auch das Format „Unterhaltung durch Grusel“ ist nicht neu. Früher sind Leute zu Hinrichtungen gegangen, heute gucken sie Castingshows.

Man muss GNTM trotzdem als das beschissenste Event im deutschen Fernsehen bezeichnen, das aufgrund seines enormen Einflusses schon viel zu viel Schaden angerichtet hat. Diese Sendung braucht keine elfte Staffel, sie braucht einen Vierzigtonner voll mit Erbrochenem von bulimiekranken Mädchen, der beim nächsten Finale vorfährt. Und ablädt.

Und nein, das ist keine perversere Fantasie als das Bild von halbnackten jungen Frauen, die auf ihren 20-Zentimenter-High-Heels im Falle eines tatsächlichen Bombenangriffs eines ganz sicher nicht gekonnt hätten: wegrennen.

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Eine grunzzufriedene Feministin
Eine grunzzufriedene Feministin
Von Frida Thurm



4. Juni 2015, 7:05 Uhr Zeit
Her mit dem Champagner! Denn es gibt tatsächlich eine Feministin, die von allen geliebt wird. Miss Piggy bekommt heute, nach mehr als 40 Dienstjahren in der Muppet Show, den Sackler Center First Award des Brooklyn Museums. Sie wird damit als Wegbereiterin des Feminismus geehrt, wie zuvor die Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison, die Regisseurin Julie Taymor oder Sandra Day O’Connor, die erste Richterin am Obersten Gerichtshof der USA. Miss Piggy habe "Temperament, Entschlossenheit und Mumm" bewiesen und Millionen von Frauen gelehrt, Hürden zu überwinden, begründet das Museum seine Wahl. "Moi is thrilled" ließ die Lady übermitteln.
Jetzt könnte man meinen, es sei kein gutes Zeichen für den Zustand des Feminismus, wenn seine derzeit würdigste Vertreterin eine Schweinepuppe mit Perlenohrringen und blonder Perücke ist, die noch dazu von einem Mann bewegt wird. Doch wir denken da sehr modern, und finden: Miss Piggy ist fleischgewordener Feminismus, denn auch im Sinne der Gleichberechtigung zeigt sie, dass nicht nur Männer Schweine sind.
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Piggy ist eine Frau, die weiß, was sie will, und sich nicht davon abbringen lässt. Dazu zählen Karriere und schöne Klunker genauso wie ihr bürgerlicher Traum von der Ehe mit Kermit und den gemeinsamen Kindern. "Die Erziehungsarbeit", sagt sie, "würden wir uns natürlich teilen."
Miss Piggy liebt Sex. Oder zumindest was in der Obenrum-Welt der Muppets untenrum so möglich ist: Verbal-Libido, Küsse und ein umwerfendes Temperament. Ob Miss Piggy weiß, dass "sexpositiver Feminismus" aktuelle Debatten anheizt, ist dabei eigentlich egal, denn sie könnte ihn selbst erfunden haben.
Man kann sagen: Piggy ist grunzzufrieden mit ihrem Körper und lässt sich von Body Shaming und Magermodels nicht beeindrucken: "Stil gibt es in allen Größen. Je größer du bist, desto mehr Stil hast du." Wobei sie dennoch auch Ratschläge für Diäten gibt: "Iss nicht mehr, als du heben kannst."
Miss Piggy ist nicht perfekt, und es ist ihr egal. Sie ist egoistisch, selbstverliebt und manchmal auch aggressiv. "Schönheit liegt im Auge des Betrachters", sagt sie, und hilft mit einem ruppigen Hieb gerne dabei, die ihre zu erkennen.
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Mit eben dieser Leidenschaft hat sie sich von einer Nebenrolle zur einzigen weiblichen Hauptrolle bei den Muppets vorgekämpft. Feministin dürfe man sie gerne nennen, sagt Piggy, Hauptsache ihr Name stehe ganz oben auf den Filmplakaten. So funktioniert das Schweinesystem des erfolgreichen Feminismus!
"Liebt euch selbst, dann liebt euch die Welt" rät Miss Piggy. "Und wenn ihr euch nicht selbst lieben könnt, dann fangt erst mal bei mir an und arbeitet euch langsam vor." Eine Frau muss kein Schwein sein, um in dieser Welt etwas zu erreichen. Aber es hilft, eine coole Sau zu sein.
2,3 Tsd.

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Mittwoch, 22. April 2015
Tarieren
Veränderungen der ungebundenen Bewegungen
Verweilen im unverbindlichen Verharren
Verfreiheiten oder fixieren der Verbindungen
Verbinden ungebunden mäandernd
Verhaushalten kontra konfrontierendes Aushalten
Verheilen differgent stringenter Verwunderungen

Freundschaftlich verfremdete Erzählung
Binde dich bezwinge dich bin ich bin dich bin sein bi
Austarieren, Austarieren, Austariert

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Donnerstag, 19. Februar 2015
vom Küchentisch aus
blick ich auf die Straße
Ich erzähl N. davon was ich so seh
sie sagt das sollte man mal veröffentlichen
N weiss ja nicht das ich einen blogge
und hat damit eigentlich Anstoß zu einer neuen Geschichtenreihe gegeben
die nun nur noch geschrieben werden muss,
N hab ich auf As Band Fest kennen gelernt
Abbruchhausstimmung Feuertonne Schrottautos
100 Übungsräume, NDW Punkkonzert, wie früher
N macht irgendwas mit Gallileo, muss ich noch T erzählen
also die N war mir schnell sympathisch
von "hast du Kinder?" und was machst du so
zu ihren unfairen Beziehungen und trägen Männergeschichten
sind wir gleich in die Weltpolitik und
gesellschaftskritische Tiefengespräche abgedriftet.Hab mich gefreut sie kennengelernt zu haben, hätte man früher gesagt
Nacherzählt, da der Orginalbeitrag von 2012 ....verschwunden ist. Vielleicht ein Blogeinbrecher?

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Montag, 16. Februar 2015
Zum Geburtstag für R.
Araber wissen angeblich oft nicht wann sie geboren wurden, erzählt Rafik Schami.
Irgendwann Anfang/ Mitte April, aber wir haben dich erst im Juni anmelden können, wegen der Aprikosenernte und so, deshalb ist dein Geburtstag im Juni, erzählt ihm seine Mutter, da ist er schon 50 Jahre...oder so.
Es ist nicht wichtig wie einen Bahnhofsvorsteher den Zugfahrplan weiß, zu wissen wann und unter welchem Stern usw. wir geboren wurden. Und uns pünktlich älter zu fühlen.
Es ist gut zu spüren wie alt oder wie jung, wie lebendig und unternehmungslustig wir uns in dem einen oder anderen Moment unsers Lebens fühlen. Mein ich doch auch.
Deshalb kann man viel feiern, es gibt immer einen Grund alte Freunde zu besuchen oder neue zu finden. Oder in den Alten etwas Neues zu finden.

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Mittwoch, 4. Februar 2015
Machen scharfe Sachen wild oder umgekehrt?
Je mehr Testosteron, desto schärfer isst der Mann
Ein hoher Testosteronspiegel führt bei Männern laut einer Studie zu einem stärkeren Verlangen nach scharfen Speisen. Forscher im französischen Grenoble untersuchten bei ihrer Studie, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Physiology and Behavior" erscheint, einen Zusammenhang zwischen dem männlichen Sexualhormon und der Vorliebe für scharfes Essen.
Die Wissenschaftler untersuchten dies an 114 männlichen Probanden aus Grenoble im Alter zwischen 18 und 44 Jahren. Unter dem Vorwand, sie würden für ein Unternehmen eine Verköstigung organisieren, servierten sie den Männern einen Teller Püree und stellten jeweils 50 Dosen Tabasco-Chilisauce und 80 Dosen Salz dazu. Zuvor hatten sie den Probanden eine Speichelprobe entnommen, um deren Testosteronspiegel zu messen.
Die Teilnehmer konnten selbst entscheiden, wie sie ihr Püree würzten. Nach dem Essen sollten sie die Speise bewerten und angeben, ob sie nach ihrem Geschmack beispielsweise salzig, scharf, mehlig oder cremig war. Die Auswertung ergab zum einen, dass diejenigen Männer mit einem hohen Testosteronspiegel besonders viel Tabasco in ihr Essen mischten. Einen Zusammenhang zwischen der Zugabe von Salz und dem Testosteronspiegel konnten die Forscher dagegen nicht feststellen.
Der Sozialpsychologe Laurent Bègue von der Universität Pierre Mendès-France sagte, die Untersuchung bestätige andere Arbeiten, denen zufolge es einen Zusammenhang zwischen dem Testosteronspiegel und der finanziellen, sexuellen und verhaltensmäßigen Risikobereitschaft gibt. "Hier wird der Zusammenhang bei der geschmacklichen Risikobereitschaft angewandt", sagte er.
Das Hormon stärke das Verlangen nach Empfindungen, sagte Bègue. Menschen mit viel Testosteron gingen in vielen Bereichen ein höheres Risiko ein. "Es ist auch möglich, dass der regelmäßige Verzehr von scharfen Speisen den Testosteronspiegel erhöht", fügte der Forscher hinzu. "Aber das wurde bislang erst bei Nagetieren festgestellt."
Das Sexualhormon Testosteron wurde bereits in 85.000 Studien untersucht. Der US-Wissenschaftler James Dabbs nannte es das Hormon "der Helden, der Gauner und der Liebhaber".

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Montag, 2. Februar 2015
Da ist eigentlich noch nichts, 1958 Mittlerer Ring



da war noch nichts
da kam etwas an
da war es klein
da war es schwierig
da war es schön
da war viel
da war wenig
da war es groß
da waren es viel mehr
da passiert etwas
da ist etwas
da bleibt etwas

zum Beispiel 1958 1968 1974 19986 1995 1997 2001 2015

Papa
ein schöner Sonntag war das gewesen
schöne Geschichten und schöne Autos

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Sonntag, 25. Januar 2015
Saraswati
Die Geschichte der temperamentvollen Flussgöttin Saraswati wird im Hinduismus, sowie im Buddhismus erzählt.
Weisheit, Redegewandtheit, Wissenschaft und Kunst liegen in ihren vier Händen. Sie angelt sich an meinem Fluss der Erkenntnis, die aus dem morastigen Teich der Unwissenheit gewachsene Lotusblüte. Der Schwan als Gefährt ihres Gemahles Brahma, des Gelehrten, versinnbildlicht die Unterscheidungskraft.
Unterscheiden von Hochmut des Wissens und Mangel an Zutrauen in die eigene Erkenntnisfähigkeit...?

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Samstag, 17. Januar 2015
My beloved Monster....Ansichtssache
https://www.youtube.com/watch?v=eIvoXbPTILQ

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Strange question
One day Buddha was walking through a village. A very angry and rude young man came up and began insulting him. "You have no right teaching others," he shouted. "You are as stupid as everyone else. You are nothing but a fake."

Buddha was not upset by these insults. Instead he asked the young man "Tell me, if you buy a gift for someone, and that person does not take it, to whom does the gift belong?"

The man was surprised to be asked such a strange question and answered, "It would belong to me, because I bought the gift."

The Buddha smiled and said, "That is correct. And it is exactly the same with your anger. If you become angry with me and I do not get insulted, then the anger falls back on you. You are then the only one who becomes unhappy, not me. All you have done is hurt yourself."

"If you want to stop hurting yourself, you must get rid of your anger and become loving instead. When you hate others, you yourself become unhappy. But when you love others, everyone is happy."

Gelesen bei the otherguy DIE UNGLAUBLICHEN ABENTEUER EINES TAUGENICHTS

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P.S. Positiv Sinking
P.S: Post Skriptum
P.S: Positive Sinking

Da dreh ich mich und denk grad noch, es ist eine Kunst verantwortungsvoll mit seiner, meiner, ihrer beschränkten Lebenszeit umgehen, so leben mit
Liebe Mitgefühl Wertschätzung Authentizität Leidensfähigkeit
Ach ja all die guten buddhistischen christlichen Werte, das kann ich mal persönlich auf mich und andere beziehen, ach dazu muss es mir aber auch gut gehen, gut für sich sorgen, klar sein,
unschuldig sein, mir das Leben selbst zu versauen, im Besten Sinn
sich die Zeit nehmen erlauben
Das Ewige Müssen muss doch nicht sein, drücken hetzten verschieben aufgeben
Woraus bezieht man das gute Lebensgefühl da denk ich doch nicht dran jetzt
im Nachhinein sagen viele ja jetzt nicht Geld und Arbeit, ist es, klar was ich hätte mehr tun sollen
Beziehungen, Erlebnisse, Erleben, Kleinigkeit oft. Das wär’s gewesen, blöd jetzt sterb ich grad, zu spät.
Pearls and Diamonds Highlights of Living, Flows and Peaks
Wann bin ich zufrieden, denk ich dann, was ist denn so gut für mich
Zufrieden bin ich beim Produzieren oft sinnloser Sachen
Gutes Essen ausgenommen, das ist ja nicht sinnlos
Warum immer sinnvoll statt sinnlos. Sinnvoll sinnlos Spielen mit allen Sinnen spinnen.
Tanz halt mal wieder, triff deinen inneren Punk mal wieder, der mag auch den Hippie in dir und nimm von beiden das Beste, denk ich gestern und schwing den alten Pogo. Da treff ich einen schönen smarten charmanten Mann der sich bewegen kann. Der ist bestimmt schwul denk ich mir, weil er so nett ist und dann auch noch zu mir. So was gibt’s ja gar nicht. Und die Augenblicke blitzen. Und dann ist da Was und ist schon wieder vorbei und war schön. Beweglich und frei sein, da wird’s kurz klarer.
Wie komm ich jetzt auf Künstler, nehmen sich den ganzen Tag und eher noch die Nacht, Zeit wofür.
Darf man das, wie erlaubt man sich so eine revoluzzerische Freiheit. Worauf verzichtet das Kunst Ich?
Wärme Sicherheit Konsum Armer Künstler Reicher Künstler Erfolg und Ruhm Wenig Komfortzone…
Mandala malende musizierende Lamas, brauende kalligraphierende Mönche, gärtnernde Nonnen.
Eine Sehnsucht nach der sich gegenseitig ergänzenden und unterstützenden friedlichen ruhigen Gemeinschaft.
Phantastereien Privates Politisch Realitäten Gesellschaft Soziales
Literaten Journalisten bildende Künstler, Musiker. Unser Kontrollkollektiv unser Überich.
Ihr Job ist es Das und Alles und noch mehr dahinter im Weltgeschehen, Welten All,
zu überdenken überhöhen übertreiben überspitzen.
Die unbequemen Gedanken, die überlaufenden Gefühle, das ungebührliche Verhalten
Machen fassbar Unfassbares Zeigen Zugeständnisse lenken unsere Gedanken durch ihre Ideenausdrücke
Trommeln zusammen entdecken unterhaltsam ernsthaft nervig kritisch betroffen spaßig komisch humorvoll
Nehmen es uns ab, selbst alles zu denken Was davon kann ich selbst tun, wozu das gut ist keine Frage.
Teilen entlasten sublimieren wach machen klar wehrhaft sicher unabhängig
Unendlicher Gedankenstrom malt sich durch mein Hirn, ruhelos lautstark unermüdlich. So ist das was mir in zwei Minuten so alles am Morgen durch den Kopf weht.
Positiv sink ich in meine Kissen zurück und schlaf noch eine Runde….

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